Wenn ich noch 1 x lese, wir sind nicht relevant, dann werf ich was!

Niemensch wird gezwungen das #Fediverse zu nutzen. Andersherum bin ich nicht gezwungen, Leute zu lesen, die das wofür ich mich einsetze, als unwichtig bezeichnen.

Es gibt hier andere Vorteile, als eine durch Algorithmen gesteuerte Reichweite, mit der sich Ruhm und Werbegeld verdienen lässt.

Z.B.:
Interaktionen
Weniger Hass und Gewaltandrohungen
Unabhängigkeit
Selbstermächtigung
Dezentralität und Interoperabilität

Ich mute jetzt Jan Böhmermann, auch wenn ich dadurch diese hoch gepriesene Sendung, die vll irgendwann kommen mag, verpasse.

Danke an alle, die sich hier einbringen. Ihr seid mehr, als ein kleiner Posten in einer Kosten-Nutzen-Rechnung.

@ueckueck ich würde auch gerne wissen, was er mit Relevanz meint. Welche Hoffnungen er wohl mit dem Fedi verbindet?

Für mich war zu lange Größe auch ein Selbstzweck. Ich konnte mir die Frage "Warum möchte ich eigentlich, dass das Fediverse groß wird?" selbst nicht so recht beantworten. Ich bekomme kaum noch mit, was antirassistische Orgas so machen. Das finde ich schade.

Über Böhmis Gedanken hinter seinem Relevanz Post kann ich nur spekulieren. Vielleicht geht das Wort "gemeinsam" seines Posts auch unter?

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@tommy @ueckueck

Ich kann die Frage beantworten.
Ich nutze Twitter um in meinen Interessensgebieten informierter übers aktuelle Geschehen zu sein.
Das geht nur, wenn meine Interessensgebiete auf der Plattform ähnlich divers und in einem gewissen Umfang vertreten sind.

Ich nutze es auch um mit verschiedenen Entitäten in Kontakt zu treten. Klappt nicht, wenn nicht auf der Plattform.

Beides klappt besser je mehr Leute vorhanden sind bzw. eine signfikante öffentliche Relevanz vorliegt.

@KitKat @ueckueck ja das ist der Netzwer-Effekt. Leute sind da, weil andere da sind.

@tommy
@KitKat
Sehe das so:

Was für euch relevant ist (fiktives Beispiel Modetrends & Marvel-Filme) kann für mich irrelevant sein.
Aus individueller, lesender Sicht also schwierig & nur über mehr verschiedene Leute oder passende Interessen zu lösen.

Systemisch kommt neben der Themenvielfalt, die sich glaube viele wünschen, noch die Frage nach der Reichweite für "Promis" dazu & ob das gewollt ist.
Will ein dezentrales System Accounts mit 100k Folgenden? Sollte der Account dann allein wegen dem Traffic eine Single-Acc-Instanz sein? Bei wie vielen sind solche Accounts, die wegen der Größe nur Senden, erwünscht, wenn der Fokus bis jetzt auf Vernetzung lag? Ist diese Frage wichtig?
Wie hilfreich ist es, Menschen implizit zu sagen, sie seien irrelevant, indem ich sage, dass Relevanz erreicht werden muss (zu Relevanz hier ausfürhlich dresden.network/@ueckueck/1083)?

Ich verstehe das mit den fehlenden Themen.
Meiner Erfahrung nach ist das nur oft nicht, was viele bei dem Relevanz-Argument meinen.

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