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Protest gegen die Eröffnung eines Neonazi-Tattooladens in der Innenstadt

"Nicklas Bruder, Nazischwein, lass das Tätowieren sein!", schallte es durch die Eichhornstraße.
Etwa 130 Menschen versammelten sich gestern dort um gegen die Eröffnung eines Tattooladens (Blinders Ink) zu demonstrieren. [1/x]

Bei dem Inhaber Nicklas Bruder handelt es sich um einen 15-fach vorbestraften Rechten, der für die Teilnahme beim Angriff auf Connewitz im Jahre 2016 momentan für zwei Jahre auf Bewährung ist. Nähre Infos zu ihm findet ihr auf Indymedia (de.indymedia.org/node/108148). [2/x]

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Anhand seiner „Gefällt mir“ Angaben auf Facebook, erscheinen seine Beteuerungen, dass er sich geläutert hätte, nur wenig glaubhaft.
Die Antifa Würzburg rief zum Protest ab 14 Uhr ( twitter.com/antifa_wue/status/). [3/x]

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Mit Transparenten, Fahnen und lauten Parolen zeigten die Demonstrierenden Bruder, dass er in Würzburg nicht willkommen ist! Sie riefen u.a. „Ganz Würzburg hasst das Blinders Ink“, „Alerta, alerta, antifascista“, und „Nazis verpisst euch – keiner vermisst euch!“. Direkt vor und im Laden hielten sich stets über 10 Personen auf. Einige davon Teil der Tuning-Szene „Team Tinnitus“ und eine Person mit Hell‘s Angels-Symbolik. [4/x]

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Zwei Personen pöbelten die Gegendemonstration an und verteidigten Bruder, der ihrer Meinung nach kein Faschist sei. Teilnehmer:innen der Demo pöbelten jedoch lauter zurück und die männlich gelesene Person kam ihren physischen Drohungen nicht nach. Unter anderem sagte er, dass er eines wüsste, „man legt sich nicht mit Frauen an“. Dies wurde – von zumeist weiblichen - Protestierenden empört zurückgewiesen. [5/x]

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Frauen müssten nicht von rechten Mackern beschützt werden, er sei ein „sexistisches Arschloch“. Gegen 15:30 Uhr endete die Versammlung. Allerdings kündigte die Antifa Würzburg an, dass sie wiederkommen würden. [6/6]

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