Gestern kamen auf dem oberen Markt in ca. 60 Menschen zusammen, um den Opfern der zu gedenken. Die Veranstaltung stand unter dem Motto „Erinnern heißt kämpfen“. Kerzen auf der Kundgebungsfläche erinnerten an die Opfer dieser Nacht.
Die drei Redner:innen machten in ihren Beiträgen auf die nationalsozialistische Vergangenheit Würzburgs und die Geschehnisse in der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 aufmerksam, bei denen vier Würzburger:innen starben. [1/x]

Sie zogen außerdem Parallelen zu antisemitischen Vorfällen heutzutage, gerade auch im Bezug auf die Corona-Pandemie. Der Glaube an eine Weltelite, die alle Geschicke lenken würde und somit auch die Corona-Krise, ist ein altes antisemitisches Vorurteil und oft der Mittelpunkt von Verschwörungstheorien.
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Im Anschluss der Kundgebung waren alle Teilnehmer:innen eingeladen, Stolpersteine zu putzen und Kerzen und Blumen niederzulegen. Schon tagsüber waren viele Würzburger:innen dem Aufruf der Antifa Würzburg gefolgt und hatten sich um einige der Gedenksteine gekümmert.
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