Anscheinend fällt es den Cops leichter, den eigenen Frust darüber, von Querdenken verprügelt und vorgeführt zu werden an denen auszulassen, die sich diesen konsequent entgegenstellen. Oder gibt es doch zu viele Überschneidungspunkte im gemeinsamen Feindbild? 13/x

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Doch am Freitag interessierten sich die unverschämten Cops keinen Meter für die Gesundheit des Demozuges, der als barrierefrei beschrieben worden war. Sie öffneten drei (!) Spuren für den Autoverkehr, so dass LKW und Autos ohne Abstand an den jungen Klimaaktivist:innen vorbeifuhren. Die Nachfrage der Versammlungsleitung nach dem Grund, strafte der Cop mit Ignoranz. 5/x

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Schon Tage vorher hatten sich für die Demonstrationszüge, die zugelassenen 40 Teilnehmer:innen je Demozug angemeldet. 2/x

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Globaler Klimastreik vom 19.03

400 Menschen demonstrierten am Freitag, 19. März, auf den Würzburg Mainwiesen für eine effektive Bekämpfung der Klimakrise. Die Organisator:innen von FFF führten den globalen Klimastreik aufgrund der Covid19-Pandemie unter strengsten Hygieneregeln durch. Drei kleinere Demonstrationszüge liefen im Vorfeld durch Würzburgs Innenstadt. 1/x

Nach den Redebeiträgen stellten sich die meisten Demonstrierenden vor dem Brunnen am Bahnhofsvorplatz auf, um ein Soli-Foto zu schießen. Mit Tapeten und Transparenten sprachen sie ihre Solidarität unter anderem mit Lina, Jo, Dy, Bancer, den zwei vom Jamntzer und Koufontinas aus und forderten Freiheit für alle politischen Gefangenen und die Auflösung des USKs.
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„Eine Ablehnung von Straf- und Knastsystem und staatlicher Gewalt ist essenziell für eine emanzipatorische, radikale und linke Gesellschaftskritik auf dem Weg zu einer befreiten Gesellschaft. Die radikale Linke muss sich gemeinsam der Repression stellen und sich der Kriminalisiserung widersetzen!“ Sie forderte gemeinsam der Repression entgegenzutreten „Gemeinsam gegen Kapitalismus, Patriarchat und jegliche Diskriminierungsmechanismen!“ [6/x]

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Die Rednerin thematisierte Hausdurchsuchungen, brutale Polizeigewalt gegen Antifaschist:innen und polizeiliche Repression gegen Passant:innen, die ihren Unmut über die Querdenken-Proteste äußerten. Sie ging auf die Rolle des Bayerischen USK ein und kritisierte die Ausweitung der polizeilichen Befugnisse im Zuge der Reformierung des bayerischen PolizeiAufgabenGesetzes (PAG). [5/x]

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Zunächst versammelten sich 75 Menschen am Hauptbahnhof zu einer Kundgebung, die gemeinsam von Antifa Würzburg, @kleinnizzawue, @Gegen_Gewalt , Roter Hilfe Würzburg und @schwarzlicht organisiert wurde. Die Teilnehmer:innen des Protestes hielten sich alle an die Maskenpflicht und trugen FFP2. Die erste Rede von Schwarzlicht Würzburg und der Roten Hilfe thematisierte sowohl die jüngste Polizeigewalt und Repression in Würzburg als auch allgemeine Polizeikritik. [4/x]

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Währenddessen können die „Eltern stehen auf“ ungehindert und ohne sich um Auflagen, wie Maskenpflicht oder max. Dezibel – zu kümmern täglich auf die Straße gehen.
Doch auf der Demonstration ging es nicht nur um lokale Aspekte. Am 18. März kämpfen Demonstrierende auf der Straße für all diejenigen, die es gerade selber nicht können und Solidarität benötigen. Denn radikaler Aktivismus stellt immer auch ein persönliches Risiko dar.
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Auch in Würzburg kommt es seitens der Polizei und den Behörden in letzter Zeit verstärkt zu Polizeigewalt und . Dies fängt bereits damit an, dass linke Würzburger Gruppen daran gehindert werden ihr Demonstrationsrecht frei auszuleben und unverhältnismäßig eingeschränkt, kriminalisiert und mit Repressionen überzogen werden – teils mit an den Haaren herbeigezogenen Vorwürfen. [2/x]

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Am 18.03.2021 demonstrierten knapp 100 Menschen anlässlich des Tages der politischen Gefangenen in . Unter dem Motto "Antifaschismus lässt sich nicht verbieten" protestierten sie gegen d. Kriminalisierung antifaschistischer Proteste, und forderten die Freilassung von politischen Gefangenen. Der 18. März erinnert an d. Anfang d. Pariser Kommune. Vor genau 150 Jahren erhoben sich die Pariser:innen und errichteten die 1. Gesellschaft nach kommunistischen Vorstellungen.
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UNITED WE STAND!

Heute demonstrierten 100 Menschen anlässlich des Tages der politischen Gefangenen durch Würzburg. Morgen Mittag mobilisiert Fridays for Future Würzburg zum globalen Klimastreik auf die Mainwiesen!

FB-Event: fb.me/e/1f0pwVGXr

Unser Bericht zur heutigen Demonstration "Antifaschismus lässt sich nicht verbieten" folgt morgen!

Gerichtliches Verfahren gegen Menschenrechtsaktivisten

Am heutigen Mittwoch fand im Würzburger Amtsgericht das Verfahren gegen einen Würzburger Menschenrechtsaktivisten der Seebrücke Würzburg statt. Der Vorwurf gegen ihn fußt darauf, dass er im Mai 2020 eine Demonstration zur sofortigen Aufnahme von Geflüchteten aus den Lagern an den Grenzen der EU auf dem unteren Marktplatz nicht ausreichend abgesichert hätte. 1/x

17.– 22. Mai: „Würzburger Woche gegen Rassismus“!

Würzburg KulturS e.V. organisiert eine Veranstaltungsreihe mit mehreren Lesungen, Vorträgen, Workshops, Talks und Stadtführungen, die die unterschiedlichen Aspekte des Rassismus, den Umgang mit Rassismuserfahrungen, postkoloniale Strukturen, Polizeigewalt, migrantische Erfahrungen und Critical Whiteness behandeln.
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Internationaler Tag gegen
- Von , Hausdurchsuchungen und in

Heute ist der internationale Tag gegen Polizeigewalt. Diesen haben die Rote Hilfe OG Würzburg und Schwarzlicht Würzburg zum Anlass genommen, um gemeinsam die Fälle von Repression und Polizeigewalt, die wir in Würzburg vermehrt beobachten, zusammenzufassen.

CN: Gewalt, (sexualisierte) Polizeigewalt, Hausdurchsuchungen
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Nicht nur in Würzburg demonstriert die rechtsoffene, verschwörungsideologische Mischung aus dem Querdenken-Spektrum, sondern auch im benachbarten Kitzingen protestierten am Sonntag hunderte Menschen gegen Impfungen, Masken und Tests. Antifaschist:innen hissten Banner gegen die Veranstaltung. Eine Demonstrantin des angeblich „friedlichen“ Marsches wurde von der Polizei abgeführt, da sie eine Fotografin angriff. 1/x

die Viertel werden dadurch schick und anziehender für Menschen mit großem Geldbeutel. Schließlich steigen die Mietpreise so drastisch an, dass die ursprüngliche Bevölkerung aus ihrem Viertel vertrieben wird. Ein Phänomen, das in Berlin-Kreuzberg und im Hamburger Schanzenviertel auftaucht, beobachtet man nun in der Zellerau.
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Zum Auftakt erklärte der Anmelder, wieso erst kurzfristig zur Demonstration mobilisiert werden konnte. Die Stadt Würzburg hatte die angemeldete Route in die Zellerau nicht genehmigt. In der Auftaktrede thematisierte ein Redner die Gentrifizierung des Dencklerblocks. Gentrifizierung beschreibt einen Prozess der Stadtentwicklung, nach dem idealtypisch ehemalige Arbeiter:innenviertel aufgrund niedriger Mieten zunächst Künstler:innen und Student:innen anziehen, [2/x]

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„Wohnraum für alle!“ - Demo in Würzburg gegen teure Mieten! (7. LockDownCapitalism)

Am Samstagnachmittag demonstrierten 40 Menschen gegen die Wohnpolitik in Würzburg. Die Demonstrierenden thematisierten die Gentrifizierung des Dencklerblocks, die Macht großer Wohnkonzerne wie Dawonia und das Sterben kultureller Orte wie der Posthalle. Sie fordern mehr Wohnraum für die breite Bevölkerung und ärmere Menschen.
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Für Unverständnis sorgte bei vielen die Distanzierung im Aufruf von "der Antifa". Damit setze man die rechtsesoterische Querdenken-Bewegung und Nazis mit denen gleich, die Widerstand gegen antisemitische und rassistische Gruppierungen leisten.

Die Demonstrant:innen veranstalteten am sehr belebten Unteren Markt ihre Kundgebung. Etwa hundert Passant:innen lauschten den Reden der Gastronom:innen. Dort kritisierten sie, dass zu wenig staatliche Hilfe bei ihnen ankomme. [3/x]

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