Nachtrag (Bildbeschreibung): Bild zeigt Poster, welches zur Aktionswoche aufruft. Titel: From Kobane to the world. Im Vordergrund sind Antifafahne und YPG Fahne. Auflistung der Aktionsthematiken:
Sonntag: World Kobane Day.
Montag: Kriegsmaschinerie angreifen.
Dienstag: Revolutionäre Kämpfe weltweit.
Mittwoch: Frauenbefreiung.
Donnerstag: verantwortliche Besuchen.
Freitag: Ökologie.
Samstag: Antifaschismus.
Sonntag: Gedenken der Gefallenen.

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Schwarzlicht Würzburg sich an der Aktionswoche beteiligen, indem wir zu möglichst vielen dieser Themen Artikel beisteuern. [8/8]

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Aber auch die BRD nimmt in diesem Konflikt eine zentrale Rolle ein, indem die Türkei weiterhin mit Waffen versorgt werden und innerhalb Deutschlands gegen kurdische Aktivist_innen und Symphatisant_innen mit massiver Repression vorgegangen wird.
Um den Menschen die Bedeutung Rojavas und das Ausmaß des Konfliktes näherzubringen, steht jeder Tag im Zeichen eines bestimmten Themas wie Frauenbefreiung, Ökologie, Antifaschismus, deutsche Verstrickungen etc. [7/x]

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Neben den ehemaligen Eliten in Syrien ist Rojaya vor allem Erdogan ein Dorn im Auge. Seit sich die USA aus dem Gebiet zurückgezogen haben, wurden die militärische Vorstößen, um das Projekt zu zerschlagen, nochmal intensiviert. Erdogan schreckt dabei auch nicht vor einer Kooperation mit den verbliebenen IS-Zellen zurück. [6/x]

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Ehemalige Hochburgen der Islamist_innen sind heute selbstverwaltet. Basisdemokratie, Ökologie und Frauenbefreiung werden dem autoritären und
patriarchalen Status quo im Nahen Osten entgegengesetzt. Mit diesem radikalen
Gesellschaftsentwurf ist das Projekt allerdings schon seit Beginn zur Zielscheiben geworden. [5/x]

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Die kurdischen Kräfte konnten den IS in den darauffolgenden Jahren gemeinsam mit ihren Verbündeten und zahlreichen internationalen Freiwilligen weiter zurückdrängen. So konnte 2017 schließlich auch al-Raqqa, die selbsternannte Hauptstadt der Islamist_innen, mit ausländischer Unterstützung befreit werden. Der IS gilt seitdem als militärisch besiegt und in den befreiten Gebieten konnte so die 2012 ausgerufene Revolution Einzug halten. [4/x]

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Die Woche startet am 1.11 mit dem „Welt Kobane Tag“, an welchem der Befreiung Kobanes im Jahre 2015 von der Besatzung des sog. Islamischen Staates durch die Volks- und Frauenverteidigungseinheiten (YPG und YPJ) gedacht werden soll. Diese Stadt spielt für Rojava eine wichtige Rolle, da hier bereits 2012 die demokratische Autonomie ausgerufen wurde. [3/x]

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Mit Demonstrationen, Blockaden, zivilem
Ungehorsam und Infoveranstaltungen möchte das Bündnis auf globaler Ebene erneut auf die
zentrale Rolle des alternativen Gesellschaftsprojektes im Nordosten Syriens aufmerksam machen, welches nun bereits seit über einem Jahr massiven Angriffen des türkischen Staates und dessen Verbündeter ausgesetzt ist. [2/x]

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Woche der internationalen Solidarität mit Rojava

Das Bündnis „Riseup4Rojava“ hat für die Zeit vom 1. bis 8. November zu einer Woche der
internationalen Solidarität mit Rojava aufgerufen. [1/x]

@Federkiel
Bis zu diesem Zeitpunkt gab es Schwarzlicht nur auf Facebook. Kurz danach haben wir auf Twitter und Insta ausgeweitet, um möglichst viele Menschen zu erreichen. Bis dahin war Schwarzlicht vor allem eine Plattform um lokale Veranstaltungen und Demos zu bewerben. Hierfür braucht es Reichweite.
In den letzten 1 1/2 Jahren ist das Kollektiv gewachsen, wir haben begonnen zu berichten und Artikel zu schreiben. Auf Tw. und FB sind wir zu Mobi-Zwecken aber noch angewiesen.

„Warum uns die Grünen nicht retten!“
Mit diesen Worten begann einer unserer Artikel von 2019 (facebook.com/story.php?story_f). Was wir von außen kritisierten, sehen auch einige (ehemalige) Mitglieder so. Heute erklärten gleich drei Personen den Austritt aus besagter Partei. Die Erklärungen sprechen für sich selbst, deshalb wollen wir sie nicht vorenthalten: lest selbst!

twitter.com/KasHackenberg/stat
& twitter.com/SculllyD/status/13

Aktionstage sowie historische Ereignisse haben wir in einem gesonderten Kalender zusammengetragen: t.co/mOfjmvXUjX

Beiträge, die mit markiert sind, finden sich auch dort wieder.

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In Würzburg scheint die Schuld der Uni vergessen. Erneut lässt man es zu, wie sich an der Uni Würzburg ein rechtes Netzwerk etabliert. Der Lehrstuhl „Neuste Geschichte“ um Peter Hoeres wird immer mehr zu einem Sammelbecken neurechter Geschichtswissenschaftler. Nach Nicholas Nedzynski und Benjamin Hasselhorn (twitter.com/schwarzlichtwue/st) darf nun auch Hubertus Knabe (masthead.social/@schwarzlicht/) an Hoeres Institut lehren. [10/x]

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Nach einem Jahr kontinuierlicher Proteste ist es gestern Abend gelungen: Die Verfassung wird abgeschafft – Eine neue wird eingesetzt!

78 Prozent der Chilen:innen votierten für die Einsetzung einer neuen Verfassung. Eine direkt demokratische Bürger:innenversammlung wird nun eine neue Verfassung für Chile ausarbeiten.
[9/x]

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Das Ende der faschistischen Verfassung

Seit einem Jahr tobte in Chile ein Volksaufstand. Als die Preise im Nahverkehr in Santiago angehoben werden sollten, begann eine Revolte. Das Land ist geteilt in eine breite, verarmte Unterschicht und eine Bourgeoisie, die in der Tradition Pinochets steht.

Während der Proteste 2019/20 geriet die Verfassung immer mehr in den Fokus der Kritik. Die Verfassung verfestigte Ungleichheiten und war von einem antisozialen Faden durchzogen. [8/x]

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Bei Gesprächen am Rande des Vortrages bezeichnete Larraín die Berichte über Folterungen in der „Colonia Dignidad“ als „Verleumdung“. Larraín sorgte 2018 für erneuten Trubel. Sebastián Piñera, Chiles neoliberaler Präsident, setzte Larraín als Minister für Justiz und Menschenrechte ein. Larraín ist Mitglied der rechten UDI, einer Partei aus ehemaligen Getreuen Pinochets. [7/x]

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Er besuchte die in Chile gelegene Deutschenkolonie „Colonia Dignidad“ und warnte die chilenische Regierung vor einem Bekanntwerden der dort verübten Verbrechen.

Hernán Larraín & Jaime de Valle

1982 hielten Hernán Larraín und Jaime de Valle (späterer Minister der Pinochet-Dikatur für Auswärtiges und Justiz) einen Vortrag an der Universität Würzburg.Die Beiden waren als Gäste der chilenischen Militärjunta geladen.
[6/x]

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Doch die Proteste halfen nichts. Durch Strauß hatte Bossle, Mitglied der Studentenverbindung Unitas Hetania (sitzt heute im Frauenland), Rückendeckung von ganz oben. Bossle wurde Kuratoriumsmitglied der Internationalen Gemeinschaft für Menschenrechte und lobte als solcher die griechische Militärjunta. Bekannt wurde Bossle auch durch seine engen Kontakte zum chilenischen Regime um Augusto Pinochet. [5/x]

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Lothar Bossle (1929-2000)

Der Würzburger Soziologieprofessor ist bekannt geworden durch die „Würzburger Doktorfabrik“.Franz Josef Strauß, damaliger bayrischer Ministerpräsident setzte Bossle an der Würzburger Uni als Lehrstuhlinhaber für Soziologie ein

1988 schrieb die Münchner Abendzeitung über die Proteste an der Uni : „Semesterbeginn im Mai 1977. 600 Studenten schreien, pfeifen, singen, trampeln im größten Hörsaal des Philosophie-Zentrums“. [4/x]

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