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Abschließend unterstich der Redner die Notwendigkeit der Radikalität, die im Sinne ihrer ursprünglichen Bedeutung die einzige Möglichkeit darstelle, "das Problem an der Wurzel zu packen".

Alle Reden sowie auch die Musikbeiträge wurden auf der Bühne in Gebärdensprache übersetzt. 16/16

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Die repräsentative Demokratie sei nicht in der Lage, diese Situation zu überwinden, da sie es den Wohlhabenden aufgrund ihrer bessergestellten Position erlaube, ihre Interessen durchzusetzen. "Wir können nichts ändern, was wir nicht kontrollieren" so der Redner, der daraufhin eine weltweite soziale Revolution forderte. Der Kampf gegen den Klimawandel müsse zwangsläufig mit dem Klassenkampf der arbeitenden Bevölkerung verbunden werden. 15/x

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Anschließend kritisierte er, dass trotz zahlreicher Technologien und ständigen Austausches eine angemessene Befriedigung ihrer Bedürfnisse für den Großteil der Menschen nicht möglich sei. Fridays for Future beschrieb er als ein wichtiges Resultat dieses Widerspruchs. Das grundlegende Problem sei der Kapitalismus, der vor allem auch die sozialen Begebenheiten und damit die Lebensrealität eines jeden Menschen festlege. 14/x

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Abschließend forderte der Redner, dass man die Lösung der Klimakrise daher echten Experten überlassen solle, anstatt Politiker:innen wie Christian Lindner.

Der letzte Redner stellte sich als Aktivist aus Brasilien, dem "Land des Regenwalds" vor. Er bezog sich zunächst auf die Zerstörung des Regenwaldes durch die faschistische Regierung unter Bolsonaro und hob die Notwendigkeit internationaler Solidarität hervor. 13/x

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Neuartige Erfindungen allein würden ohne eine Anpassung der Lebensweise nicht viel verändern. So brächten alternative Motoren nichts, wenn man diese in "Panzern" wie SUVs verbaue. Der Verbrauch sei nach wie vor zu hoch. Auch die heute deutlich effizienteren Formen der Landwirtschaft würden den Klimawandel nicht aufhalten, wenn damit vor allem der Sojaanbau gefördert werde. 12/x

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Es folgte einer weiterer musikalischer Beitrag der Würzburger Punkband Heavy Holes, welcher einen Großteil der anwesenden Personen zum Tanzen verleitete. Der Sänger erzählte von seinen Erfahrungen im Kampf gegen die Klimakrise und ermutigte die Demonstrierenden, ihr Engagement fortzusetzen.

Der nachfolgende Redner trug ein Gedicht vor, indem er das vor allem innerhalb der FDP präsente Gerede von Effizienz zur Lösung der Klimakrise kritisierte. 11/x

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Die Rednerin rief die anwesenden Menschen zu einer pflanzlichen Ernährung auf und forderte die weltweite Schließung von Einrichtungen der Massentierhaltung. Außerdem ging sie auch noch auf die Notwendigkeit intersektionaler Kämpfe ein. Für eine erfolgreiche Gegenbewegung sei die Zusammenführung von Kämpfen in Kontexten wie Tierrechtsaktivismus, Antikapitalismus und Antifaschismus unerlässlich. 10/x

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Anschließend trat eine Aktivistin von Peta ans Mikrofon.
Sie ging vor allem auf den Zusammenhang von maßlosem Konsum tierischer Produkte und dem Auftreten von Zoonosen ein. Aufgrund der global zunehmenden Nachfrage müsse man in Zukunft mit weiteren derartigen Krisen rechnen, da die Wahrscheinlichkeit einer Übertragung auf den Menschen aufgrund schwindender Lebensräume zahlreicher Tiere stetig zunehme. 9/x

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Die Redner:innen kritisierten in dieser Hinsicht, dass der Fürsorge keine Bedeutung mehr beigemessen werde. Außerdem sei ein weiteres zentrales Problem, dass die verantwortlichen Konzerne als Verursacher der aktuellen Probleme nie diejenigen seien, welche die Kosten zu tragen hätten. Deshalb brauche es endlich ein Neudenken statt leere Versprechungen. 8/x

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So hätten lediglich vornehmlich weiße Menschen im globalen Norden ihre Lebenssituation stetig verbessern können, während dies dem globalen Süden verwehrt geblieben sei. Aber auch innerhalb der privilegierteren Zonen gebe es zahlreiche Differenzen, was sich unter anderem daran zeige, dass heute gerade ältere Frauen in unserer Gesellschaft von Armut betroffen seien. So müsse eine jede Gesellschaft aber gerade für ihre hilfsbedürftige und ältere Mitglieder sorgen. 7/x

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Die Kundgebung wurde mit musikalischen Beiträgen der Band Cellotta eröffnet. Anschließend sprachen zunächst die Omas for Future welche das Engagement der Jugend lobten, ohne die sonst niemand heute vor Ort gewesen wäre. Die beiden Redner:innen betonten, dass ihre Generation diejenige gewesen sei, die vom Fortschritt der vergangenen Jahrzehnte am meisten profitiert hätte. Dabei gebe es aber erhebliche Unterschiede. 6/x

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Doch am Freitag interessierten sich die unverschämten Cops keinen Meter für die Gesundheit des Demozuges, der als barrierefrei beschrieben worden war. Sie öffneten drei (!) Spuren für den Autoverkehr, so dass LKW und Autos ohne Abstand an den jungen Klimaaktivist:innen vorbeifuhren. Die Nachfrage der Versammlungsleitung nach dem Grund, strafte der Cop mit Ignoranz. 5/x

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Als die Demo über die Talavera-Brücke lief, blockierte sie logischerweise den Verkehr kurzzeitig. Die Polizei in Würzburg zeichnet sich zurzeit mit einer restriktiven Auslegung des Versammlungsrechts aus. Sie verwehren Anmelder:innen Demozüge durch Straßen mit Autoverkehr mit der Begründung, dies sei zu gefährlich, so kommt es bei jeder Demo zu Schwierigkeiten mit dem Straßenbahnverkehr bei gleichzeitigen Versuchen die Abstände einzuhalten. 4/x

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Ein Demozug traf sich am Hauptbahnhof, lief durch die Innenstadt und über die alte Mainbrücke zu den Talavera-Mainwiesen. Die zweite Demo versammelte sich an der Peterskirche und zog vorbei am Polizeirevier über die Mainbrücke. Die Demonstrierenden genossen sichtlich die Sympathie der meisten Passant:innen. Beim dritten Demonstrationszug zeigte sich die Würzburger Polizei mal wieder von ihrer schlechteren Seite. 3/x

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Schon Tage vorher hatten sich für die Demonstrationszüge, die zugelassenen 40 Teilnehmer:innen je Demozug angemeldet. 2/x

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Globaler Klimastreik vom 19.03

400 Menschen demonstrierten am Freitag, 19. März, auf den Würzburg Mainwiesen für eine effektive Bekämpfung der Klimakrise. Die Organisator:innen von FFF führten den globalen Klimastreik aufgrund der Covid19-Pandemie unter strengsten Hygieneregeln durch. Drei kleinere Demonstrationszüge liefen im Vorfeld durch Würzburgs Innenstadt. 1/x

Heute um 17:30 h hält das Bildungkollektiv fem*ergenz einen online Workshop zu Konsens als kollektive Praxis.
Meldet euch noch für die Zugangsdaten per Mail unter [email protected]!

Der Workshop ist kostenlos und findet online über BigBlueButton statt.
Facebook-Veranstaltung:
fb.me/e/49Pfbct5I

da „sie Schild und Schwert der Täter*innen bleibt. Es kann keine Klimagerechtigkeit geben, solange die Polizei als Institution existiert! Es kann keine Gerechtigkeit geben, solange die Polizei als Institution existiert!“

Wie meistens findet ihr alle Redebeiträge in den nächsten Tagen im Dokumente-Archiv auf unserer Website!
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Die Rednerin von Ende Gelände Würzburg beschrieb die Klimakatastrophe als „ein Verbrechen an der Menschlichkeit. Es ist ein globales Verbrechen, es ist ein gegenwärtiges Verbrechen, es ist ein andauerndes Verbrechen. Die Folgen der Industrialisierung sind Luxus für wenige und Tod für viele“. Außerdem verglich sie die Polizei mit einem „Söldnerheer“ und nannte alle „polizeilichen Institutionen weltweit am Verbrechen der Klimakatastrophe“ als Mitschuldige, [22/23]

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Sie forderten im „ Kampf gegen Polizei (...) alle gewaltausübenden staatlichen und nicht-staatlichen Institutionen in den Blick [zu] nehmen“ und schlossen mit der klaren Ansage, dass „[r]adikaler anti-rassistischer, anti-kapitalistischer, feministischer Kampf gegen Polizeigewalt und staatlich ausgeübte Herrschaft (...) in der Konsequenz nur zu einer Schlussfolgerung und einer radikal Linken Forderung kommen [kann]: Gefängnisse abschaffen! Abolish the police!“
[21/x]

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